WhatsApp für Android 4.0.X-X86 ICS auf VirtualBox
Veröffentlicht von onny
Das populäre Kurznachrichten-Programm WhatsApp, erfreut sich auf zahlreichen Smartphones immer größerer Beliebtheit, wohl auch wegen seiner einfachen Bedienung und nahtlosen Kontaktbuch-Integration. Trotz vieler datenschutz- und sicherheitstechnischen Bedenken hat es in kurzer Zeit weite Verbreitung gefunden und löst bisherige Methoden von Mobilkommunikation wie SMS oder MMS ab. Authentifiziert werden Benutzer über ihre Geräte-ID und Mobilrufnummer. Die Kommunikation erfolgt teils-verschlüsselt über eine bestehende Internetverbindung. Nun existieren bereits Anleitungen im Netz, wie man WhatApp in einem Android SDK Emulator auch auf den PC benutzen könne, doch gibt es meiner Meinung nach auch bessere Lösungen in Form einer X86-Version.
Langfristig soll mir diese Installation dabei helfen, schneller und besser das WhatsApp protokoll zu analysieren um bei bedarf auch ein externes Client-Programm zu programmieren (z.B. in Form eines Pidgin-Plugins).
Bei Android-dev.ro gibt es ein fertiges, mit Ethernet-Support gepatchtes Android 4.0 x86 Image, also ein temporärer Fork des bekannten Android-X86 Projektes. Mit folgenden Befehlen kann man das Installations-Medium sowie die wichtigsten Programme und Konfigurationen für ArchLinux unter anderem via. dem “Paketmanager” Yaourt einrichten:
1 2 3 4 5 6 7 8 9 | onny@eee> yaourt -S android-sdk virtualbox-bin onny@eee> sudo /etc/rc.d/vboxdrv setup onny@eee> sudo /etc/rc.d/vboxdrv start onny@eee> mkdir /tmp/android onny@eee> cd /tmp/android onny@eee> wget http://www.buildroid.org/Download/android-x86-vm-20120307.iso.gz onny@eee> wget http://matrixrewriter.com/android/files/TitaniumBackup.apk onny@eee> wget http://onny.project-insanity.org/files/whatsappconf.tar.gz onny@eee> gunzip android-x86-vm-20120307.iso.gz |
Mit dem Befehl “VirtualBox” kann der VM-Manager gestartet und die virtuelle Machine eingerichtet werden. Prinzipiell muss dabei mit dem Wizard (Einrichtungsassistenten) eine Maschine mit z.B. dem Namen “Android4″ (spielt später noch eine Rolle) und allen weiteren Standarteinstellungen angelegt werden. In den Einstellungen der VM sollte der Netzwerkadapter auf NAT eingestellt werden, um die Internetverbindung auf dem Android-System so unkompliziert wie möglich zu gewährleisten. Desweiteren benötigt man noch eine Portweiterleitung, um mit dem Konfigurationsprogramm ADB Einstellungen auf der Android-Maschine auf Terminal-Ebene vorzunehmen:
1 2 | onny@eee> cd /opt/android-sdk/platform-tools onny@eee> VBoxManage modifyvm "Android4" --natpf1 "adb,tcp,*,5555,*,5555" |
Mit in VB eingelegter ISO-Installations-CD (android-x86-vm-20120307.iso) die Installation durchführen (siehe Tutorial), am Ende jedoch unbedingt noch “Create fake SDCARD” auswählen. Nach dem Reboot (CD-Medium/ISO wieder entfernen), die Mouse-Integration von VirtualBox deaktivieren um das System benutzen zu können (siehe Screenshot). Mit folgenden Befehlen kann man eine ADB-Session zu der VM aufbauen:
1 2 3 4 5 | onny@eee> ./adb connect localhost:5555 connected to localhost:5555 onny@eee> ./adb device List of devices attached localhost:5555 device |
Die zuvor heruntergeladenen WhatsApp-Konfigurationen werden benötigt, um das Programm samt “Dummy-Konfigs” zu installieren, bzw. mit TitaniumBackup ein von Android 2.3 erstelltes Backup wiederherzustellen. Ohne diese Konfigs lässt sich sonst WhatsApp nicht auf einem neueren Android 4.0 (“Tablet-Version”) starten. Im Archiv com.whatsapp-20120512-175536.tar.gz gibt es, nachdem man es extrahiert hat, mehrere Konfigurationsdateien, in denen Telefonnummer und Name schon im Vorraus angegeben werden können (ansonsten kann man es später im Programm erneut eingeben). Dabei müssen Textstellen mit der Nummer 0203040506 (ohne Countrycode) und den Namen anonymous mit den gewünschten Einstellungen ersetzt werden. Danach muss das modifizierte Archiv selbstverständlich wieder mit dem ursprünglichen Namen gepackt werden (tar cvzf com.whatsapp-20120512-175536.tar.gz *).
1 2 3 4 5 | onny@eee> ./adb -s "localhost:5555" install /tmp/android/TitaniumBackup.apk onny@eee> tar xf whatsappconf.tar.gz onny@eee> ./adb -s "localhost:5555" push /tmp/android/com.whatsapp-20120512-175536.tar.gz /sdcard/TitaniumBackup/ onny@eee> ./adb -s "localhost:5555" push /tmp/android/com.whatsapp-20120512-175536.properties /sdcard/TitaniumBackup/ onny@eee> ./adb -s "localhost:5555" push /tmp/android/com.whatsapp-ce260de720b0ceecea9bceced4bd7b80.apk.gz /sdcard/TitaniumBackup/ |
Das gestartete TitaniumBackup Programm (mit erlaubten SU-Rechten), ermöglicht es nun WhatsApp mit Konfigurationsdateien zu installieren (siehe Screenshots). WhatsApp lässt sich nun ohne Einschränkungen nutzen
Mockups for Kdenlive subtitle editor
Veröffentlicht von onny
Regarding the Google Summer of Code 2012 and a nice KDE application called “SubtitleComposer“, I thought about a proposal for the Kdenlive project, to implement a subtitle editor and the ability to load and export subitle files. If the core developers of Kdenlive consider to apply to GSoC2012, this idea may be a possible, supported project for the next months. Otherwise, these mockups could inspire developers already working on such functionality ![]()
Youtube HD unter Linux
Veröffentlicht von Hanny
Nachdem ich immer wieder unterschiedlichste Probleme mit Flash unter Linux hatte, was sich natürlich direkt auf Youtube auswirkt, hab’ ich mich, nachdem ich meinen neuen Bildschirm bestellt hatte, mal umgeschaut um das Problem irgendwie zu lösen. Schließlich will man auf einem 1080p-Monitor die Youtube-Videos auch in 1080p anschauen, sofern diese so vorliegen und die Leitung das auf die Reihe bekommt.
Leider stellt sich Flash hier etwas in die Quere und verhindert 720p/1080p (in h264) Playback bei meiner Maschine (AMD Athlon 64 4000+) vollkommen, dass der Prozessor das auch unter Windows vermutlich nicht schaffen würde, ist mir klar. Trotz allem kommt hier meine Grafikkarte ins Spiel welche (unter mplayer z.B.) dank Nvidias VDPAU h264-Playback auch in den großen Auflösungen möglich macht, selbstverständlich fehlt jegliche Unterstützung dafür in Flash, auch wenn es unter Windows anders aussehen mag. Somit bleibt dem LinuxUser nur dem Umweg über einen externen Player, ist mir persönlich aber eh lieber
Für Firefox existieren dank Greasemonkey unterschiedliche Plugins, welche verschiedene Browser-Videoplugins (wie den von VLC, z.B) direkt in die Youtube-Seite einbauen, leider ist die Steuerung/Oberfläche dieser Plugins so viel schlechter als die der Player, dass diese Alternative auch wegfiel.
Nun aber zu meiner tatsächlichen Lösung:
Am Anfang habe ich die Videos einfach mit diesem Greasemonkeyscript (die momentane Version funktioniert leider nicht mehr, hier gibt es meine Version) runtergeladen und dann mit (s)mplayer angeschaut, leider dauert das Downloaden je nach Video doch wieder einige Minuten… hat mich dann auch nicht zufriedengestellt, und genau an der Stelle kommt Launchy ins Spiel: Dieses Plugin macht prinzipiell nichts anderes, als im Kontextmenü für Links eine “launch-with”-Möglichkeit anzubieten, das ganze ist über eine XML-File einstellbar (meine launchy.xml, öffnet mit smplayer unter /usr/bin/smplayer, muss unter chrome/ ins Firefox-Profil, hier ist noch ein Generator für eine eigene XML).
Als Endergebnis werden meine Youtubevideos dank dem Greasemonkeyscript nicht automatisch gestartet und automatisch gebuffert (Optionen des Plugins gibt es rechts oben auf der Youtube-Seite), ich mache einen Rechtsklick auf die gewünschte Auflösung (meist 720p oder 1080p) dann launchy->Open Link in SMplayer, in dem dann geöffneten smplayer läuft das Video perfekt und springen im Video ist ohne buffern instant möglich! (Zumindest bei DSL 16k, keine Ahnung wie es bei kleineren Leitungen aussieht).
Ich hoffe, dass dieser Exkurs über die Nachteile von Flash unter Linux Einigen hilft, endlich von den kleinen, grottigen Auflösungen wegzukommen, die Youtube sonst noch anbietet *schauder*. Anregungen oder Kommentare bezüglich der Sache unbedingt in die Comments, eventuell geht das ganze ja noch besser/einfacher/komfortabler.



















